Platzpflege/Lobster

Anleitung zur Bedienung der Ballwurfmaschine

7 goldene Regeln für Tennisplätze

Regel 1: Immer Tennisschuhe

Bitte betretet die Tennisplätze ausschließlich mit Tennisschuhen!
Wichtig ist hier, dass die Schuhe mit innenliegendem Profil ausgestattet sind. Auch gute und teure Sportschuhe beschädigen unsere Plätze, wenn sie nicht mit dem besonderen Profil ausgestattet sind.

Regel 2: Nie trocken

Verbindliche Richtwerte zur Tennisplatz-Bewässerung sind schwer zu nennen. Jeder Platz verhält sich auf Grund seines Alters, seiner Belastung, seines Aufbaus und seiner Lage anders bezüglich der Wasserschluck- und Wasserspeicherwerte. Die Plätze einer Anlage müssen häufig unterschiedlich bewässert werden.

Es gilt der Grundsatz: Der Platz muss IMMER dunkelrot sein!!! Insbesondere bei heißen und trockenen Sommertagen genügend Zeit planen zum Wässern des Platzes. Zehn Minuten sollte man schon einkalkulieren.
Der Grundlinienbereich ist die am meisten genutzte Zone des Platzes. Deshalb ihn zuerst und intensiv bewässern. Danach sind die restlichen Bereiche dran, so dass die Grundlinienzone in Ruhe das Wasser aufnehmen und hart werden kann. 
Pfützenbildung vermeiden! Intensiv bewässern heißt nicht, dass man solange Wasser auf den Platz gibt, bis er untergeht. Dann wird er weich und der Ball springt nicht mehr richtig. Das Ziegelmehl soll feucht, nicht komplett durchnässt sein.

Regel 3: Immer Sauber

Vor dem Spielen bitte den Tennisplatz von Ästen, Blättern und sonstigem Unrat befreien.
Macht Ihr das nicht, dann vermischt sich der Unrat mit dem Ziegelmehl und der Platz erhält seine gewünschte Festigkeit nicht. Wir würden dann auf weichem Grund spielen und der Ball springt nicht mehr richtig ab.

Regel4: Löcher immer schließen

Beim Spielen kommt es immer wieder vor, dass Löcher und Unebenheiten enstehen. Bitte tretet diese sofort zu und zwar entgegen der Richtung des Aushubs.
Würde man mit dem Schleppnetz abziehen, ohne die Löcher zuzutreten, wäre das ausgetretene Material verteilt aber das Loch immer noch vorhanden.

Regel 5: Richtig kehren

Wichtig ist, dass Ihr den Tennisplatz nach dem Spielen komplett (bis zum Zaun) abzieht. Andernfalls bleiben Unebenheiten zurück und Unkraut kann sich ausbreiten.

Wenn der Platz so großzügig wie im Bild gekehrt wird, ist gewährleistet, dass man fast an der Grundlinie (und nicht an der T-Linie) endet. Hierdurch wird eine gleichmäßige Verteilung des Materials gewährleistet und einer Muldenbildung im Grundlinien-bereich vorgebeugt.
Bitte macht Euch alle dieses Abziehverfahren zu eigen, dann hat auch das an den äußeren Platzrändern angesetzte Moos keine Chance!

Sollten sich im Schleppnetz außer Sand, auch Äste, Laub oder andere Fremdkörper befinden, bringt es nichts diese über den ganzen Platz zu ziehen. Die Fremdkörper, die sich unter dem Schleppnetz befinden, müsst Ihr entfernen. Denn nur wenn das Schleppnetz komplett aufliegt, bekommt man eine glatte, saubere Platzoberfläche.

Regel 6: Zu nass ist zu nass

Das Spielen auf zu nassen Plätzen richtet große Schäden an.
Wann ein Platz zu nass ist, könnt Ihr schnell und einfach selbst feststellen!

Der Platz ist zu nass:

  • wenn sich Pfützen auf dem Platz gebildet haben.
  • wenn Fußabdrücke beim Gehen im Untergrund hinterlassen werden (auch wenn dies nur stellenweise der Fall ist).
  • wenn sich der Untergrund beim Begehen bewegt.

Nach einem Regenguss niemals versuchen, mit den Schleppnetzen Wasserpfützen oder Wasserlachen zu beseitigen.
Das darf nicht (mehr) geschehen, denn hierdurch wird die obere Grandschicht mit weggeschleppt und es entstehen Vertiefungen, vor allem an denGrundlinien.

Also: Bitte abwarten, auch wenn es Euch nach einem starken Regenguss noch so in den Fingern juckt!!

Regel 7: Ordnung muss sein

Bitte sorgt letztlich auch für Ordnung. Die Schleppnetze und Linienbesen gehören wieder an ihren Platz. Nehmt bitte Gläser, Getränkeflaschen usw. wieder mit. Müll ist in die dafür vorgesehenen Behälter zuwerfen.

Ansonsten gilt auch hier die einfache Regel:

„ Die Plätze solltet Ihr so verlassen, wie Ihr sie selbst gerne betreten möchtet.”

Vielen Dank an Euch alle, sagen Vorstand und Platzwart!